01.07.2018: Flächenbrand und starke Rauchentwicklung beschäftigen Feuerwehr

Gleich zwei Einsätze beschäftigen die Feuerwehr am Sonntag.

Gegen 15:26 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Flächenbrand an der L 608 zwischen Gescher und Hochmoor kurz hinter der Autobahnbrücke gerufen worden. Eine aufmerksame PKW-Fahrerin hatte eine kleine Qualmwolke aus dem Straßengraben wargenommen. Sie drehte Ihr Fahrzeug und als sie wieder auf Höhe der Einsatzstelle war, brannte es bereits mit sichtbaren Flammen. Sie verständigte die Feuerwehr. Vor Eintreffen der Feuerwehr versuchte ein weiterer PKW-Fahrer mit einer Schüppe die Flammen niederzuschlagen. Die Feuerwehr setzte zwei Strahlrohre ein und hatte den Brand im Graben und auf dem angrenzenden Feld auf einer Fläche von ca. 20 x 10 m begrenzen können. Der Einsatz war nach ca. 30 Minuten beendet. Da dieser Brand vermutlich durch weggeworfene Zigarettenreste verursacht wurde, weist die Feuerwehr an dieser Stelle noch einmal insbesondere bei dieser trockenen Wettersituation (Wald- und Graslandfeuerindex jeweils auf Stufe 4 von 5)  auf den achtsamen Umgang mit offenen Feuer hin.

Einsatzstichwort: Feuer
Zeitpunkt der Alarmierung: ca. 15:25 Uhr
Einsatzstelle: L 608
Dauer des Einsatzes: ca. 30 Minuten
Anzahl Einsatzkräfte: 16
Einsatzleitung: R. Beuker
Ausgerückte Fahrzeuge LZ Gescher-Stadt: KdoW; LF 20; TLF 24/50
Ausgerückte Fahrzeuge LZ Hochmoor: ELW
Weitere Einsatzkräfte: DRK Ortsverein
Sonstige: keine Angaben

Gegen 18:25 Uhr kam es dann zu einer weiteren Alarmierung der Feuerwehr. Eine starke Rauchwolke wurde Richtung Holtwicker Damm gemeldet. Tatsächlich konnte eine große Rauchwolke gesichtet werden. Allerdings war diese viel weiter entfernt als gedacht. Die Feuerwehr versuchte die Rauchwolke genauer zu lokalisieren und vermutete diese sogar hinter Coesfeld. Da die Coesfelder Feuerwehr parallel in weiteren Einsätzen gebunden war wurde in Absprache mit der Leitstelle Borken und Coesfeld die Erkundung noch nicht abgebrochen. Letzlich konnte die Rauchwolke einer Einsatzstelle in Dülmen-Buldern zugeordnet werden, so dass der Einsatz daraufhin abgebrochen werden konnte. Die Rauchwolke war auf über 45 km Entfernung sichtbar.

 

 

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