11.07.2019: gemeinsame Übung mit Löschzug Holtwick – Mias Backhaus

Am vergangenen Donnerstag führte die Feuerwehr Gescher zusammen mit dem Löschzug Holtwick eine Übung in Büren bei Mias Backhaus mit insgesamt 77 Einsatzkräften durch.

Angenommen wurde, dass eine Scheune auf dem Hof in Vollbrand stand. Es bestand eine Gefahr der Ausbreitung auf eine weitere Scheune sowie auf einen in der Nähe stehenden Gastank. Personen waren nicht in Gefahr.

Als Erstmassnahmen wurden die Feuerwehrkräfte durch den Einsatzleiter Ralf Beuker zu einer Riegelstellung zwischen der brennenden Scheune und den gefährdeten Gebäuden eingesetzt. Dazu wurde ein erster Einsatzabschnitt gebildet. 

Der Schwerpunkt der Übung lag bei der Wasserversorgung im Außenbereich. Dies bildete dann ein zweiter Einsatzabschnitt. Dazu wurden auf dem Hof zunächst zwei mobile Wassersäcke aufgebaut. In diesen wurde das vorhandene Wasser aus den Fahrzeugtanks mehrere Fahrzeuge zwischengespeichert und dann an der Einsatzstelle weiterverteilt zu den Strahlrohren. Die Feuerwehrfahrzeuge aus Gescher und Holtwick pendelten in der Folgezeit zwischen der Wasserentnahmestelle aus einem Hydranten am Stadtrand und der Einsatzstelle.

Parallel wurde zudem auch eine 1.500 m lange Schlauchstrecke zu einem in der Nähe liegenden Teich aufgebaut. Auch hier wurden sowohl Kameraden aus Gescher wie auch aus Holtwick eingesetzt. Das Schlauchmaterial auf den eingesetzten Fahrzeugen reichte jedoch nicht ganz aus. Am Ende fehlten etwa 60-80 m Schlauch. „Im Einsatzfall wäre dies aber mit Sicherheit schnell überbrückt worden, da hier bereits zu Beginn des Einsatzes mehr Fahrzeuge und damit mehr Material hinzugerufen worden wären“, so das Fazit der Übungsleitung Christian Nolte und dem Einsatzleiter Ralf Beuker.  Die Übung wurde daraufhin abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt konnte aber bereits 8 C-Strahlrohre sowie der Monitor des Teleskopmastes kontinuierlich Wasser abgeben. 

In der anschließenden Besprechung wurde von den Kameraden aus Gescher und Holtwick hervorgehoben, wie wichtig diese gemeinsamen Übungen sind, da man immer wieder an den Gemeindengrenzen sich gegenseitig unterstützen muss. Neben den beiden Löschzügen war auch der DRK Ortsverein sowie die örtlichen Polizeikräfte bei der Übung beteiligt. Zudem machte sich der Ordnungsamtleiter Christian Prost ein Bild von der Übung.

Ein besonderen Dank galt am Ende der Übung der Familie Bienias, die nicht nur Ihren Hof für die Übung zur Verfügung stellten, sondern auch im Anschluss Getränke und eine Wurst im Brötchen spendeten. Der Hofbesitzerein wurde zudem noch ein Geburtstagsständchen gesungen.

 

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