Ein paar Tipps, damit sie sicher durch den Winter kommen.

Der Winter 2010/2011 zeigt sich derzeit von zwei Seiten. Auf der einen Seite ist es schön, das wir weiße Weihnachten hatten, das wir Rodeln können und die schöne verschneite Landschaft genießen können.
Auf der anderen Seite bringen die enormen Schneemassen große Gefahren mit sich. So warnt das Ministerium für Inneres und Kommunales vor den großen Belastungen der Schneemassen auf Flachdächern.
Die Kameraden der Feuerwehr Gescher waren auch schon mit ihrem neu angeschafften Teleskopmast-Fahrzeug im Einsatz und beseitigten große Eiszapfen und Schneebretter von Dächern.

Hier wollen wir ihnen ein paar Tipps geben, wie sie sicher den Winter überstehen können.

  • Wir bitten sie, gehen sie nicht in Wäldern. Denn dort besteht erhöhte Gefahr von Schneebruch.
  • Werfen sie einen Blicke auf Häuserdächer, Dächer von Wintergärten oder Carport und Überstände bevor sie diese passieren möchten. Denn es besteht hohe Gefahr, dass sie sich durch herab fallende Eiszapfen und Schneemassen verletzten.
  • Gehen sie bei der Beseitigung von Eiszapfen und Schneemassen mit größter Vorsicht vor oder verständigen sie lieber einen Dachdecker der ihnen bei der Beseitigung hilft.
  • Lassen sie ihr Auto stehen und gehen sie lieber zu Fuß. Die Räumdienste können derzeit die Straßen nicht so schnell räumen wie der Schnee fällt. Zudem werden die Streumittel knapp, das hat die folge das z.B. die Nebenstraßen nicht gestreut und geräumt werden. Falls sie dennoch mit dem Auto fahren müssen rechnen sie jederzeit damit das Straßen durch liegen gebliebene Fahrzeuge unpassierbar sind oder das sie sich selber festfahren. Fahren sie nicht schneller als die Straßensituation es zu lässt.
  • Aber auch als Fußgänger und Fahrradfahrer sollten sie besonders da aufpassen, wo Anlieger ihrer Räumpflicht nicht nachkommen. Leider gibt es die noch viel zu oft.
  • Wenn sie Straßen und Gehwege frei räumen, achten sie darauf das sie die Abfluss-Gullys vom Schnee befreien. Dann kann das Schmelzwasser besser abfließen und es entstehen keine Pfützen die über Nacht gefrieren und zu gefährlichen Rutschbahnen werden.

Was ist eigentlich….
(Quelle: http://de.wikipedia.org )

Schneebruch

Als Schneebruch oder Eisbruch bezeichnet man Baumschäden (Ast-, Stamm- und Kronenbruch), verursacht durch hohe Schnee-, Raureif- oder Eislasten am Baum. Dies tritt bei Nadelhölzern wegen deren größerer Angriffsfläche häufiger auf als bei den im Winter kahlen Laubbäumen.

Schneelast

Die Schneelast gehört zu den klimatisch bedingten veränderlichen Einwirkungen auf Bauwerke. Sie hängt von der geografischen Lage und von der Form des betrachteten Bauwerks ab und wirkt im allgemeinen als Flächenlast senkrecht zur Grundfläche.

Schnee ist gefrorener Niederschlag, dessen Dichte und Gewicht von der Temperatur abhängen. Ein Meter Pulverschnee entspricht dabei einer ca. sechs bis zehn Zentimeter hohen Wassersäule, bei Pappschnee sind es ca. 20 cm. Für statische Nachweise wird vereinfachend und auf der sicheren Seite liegend mit nassem Schnee und einer Wichte von 2 kN/m³ gerechnet.

Schneeverwehungen

Bei Schneeverwehungen (auch Schneewechten genannt) handelt es sich um Schnee, der nicht wie durch den üblichen Schneefall gleichmäßig auf dem Boden liegt, sondern durch den Wind seitlich verfrachtet worden ist. Meist handelt es sich um Pulverschnee, da dieser leichter als feuchter Schnee ist und dadurch leichter verweht werden kann. Durch den Aufprall der Schneepartikel wird das Material einer Schneeverwehung verfestigt. Der zuerst lose Schnee nimmt dann eine starre Form an.

Schneeverwehungen können überall auf weiten Flächen entstehen, aber auch in Ecken oder Mulden, wo neben Windverwirbelungen auch windstille Zonen entstehen und sich der Schnee leichter ablagert. Er kann sich dabei meterhoch auftürmen während in der Umgebung fast kein Schnee liegenbleibt. Schneeverwehungen lassen sich nur sehr schwer vorhersagen, da ihre Entstehung von den lokalen Bedingungen abhängt.

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