Zahlreiche Flächen- und Waldbrände beschäftigten Feuerwehren in Deutschland

Quelle Text und Foto: Feuerwehrmagazin

Viele Großbrände durch lange Trockenheit

24. April 2011 von Thomas Weege

Bremen – Am Karsamstag beschäftigten zahlreiche Flächen- und Waldbrände die Feuerwehren in Deutschland. Meist waren fahrlässiger Umgang mit offenem Feuer oder weggeworfene Zigarettenkippen die Ursache. Vielerorts waren es auch Osterfeuer, die außer Kontrolle geraten waren. In einigen Gemeinden wurden wegen der erhöhten Wald- und Flächenbrandgefahr die Osterfeuer abgesagt oder gar verboten.

Ein Landwirt verlor beispielsweise in Norden (Kreis Aurich) die Kontrolle über sein Osterfeuer. Die Flammen griffen auf mehrere hundert Altreifen über, es kam zu einem Großeinsatz.  Auch in Reddersdorf (Kreis Bad Doberan) griff ein Osterfeuer auf den Dachstuhl eines historischen Gutshofes über. Bei einem Waldbrand in Groß-Zimmern (Kreis Darmstadt-Dieburg) bekamen die Feuerwehren Unterstützung von einem Polizeihubschrauber. Er lokalisierte den Brandherd und wies die Einsatzkräfte ein. Tanklöschfahrzeuge schafften Löschwasser im Pendelverkehr herbei. Geschätzte vier Hektar Wald wurden in Ronshausen (Kreis Hersfeld-Rotenburg) durch ein Großfeuer vernichtet.

Die angespannte Waldbrandgefahr wird in den nächsten Tagen wohl kaum deutlich sinken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet zwar etwas kühlere Temperaturen, jedoch sind bislang keine größeren Regenmengen in Sicht.

Ein Osterfeuer geriet in Norden außer Kontrolle und griff auf ein Altreifenlager auf einem landwirtschaftlichen Anwesen über. Auch andernorts hatten viele Feuerwehren mit ähnlichen Einsätzen zu kämpfen. Foto: T. Weege
Ein Osterfeuer geriet in Norden außer Kontrolle und griff auf ein Altreifenlager auf einem landwirtschaftlichen Anwesen über. Auch andernorts hatten viele Feuerwehren mit ähnlichen Einsätzen zu kämpfen. Foto: T. Weege

Quelle Text und Foto: Feuerwehrmagazin