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BrandAbgeschlossen

31. Oktober 2026 um 07:30Gescher-Estern

Großbrand in Entsorgungsbetrieb

Meldebild: Feuer_Groß

Gegen 07:30 Uhr wurde die Feuerwehr Gescher zu einem Brand auf dem Gelände eines Entsorgungsunternehmens in Estern alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen. Aufgrund der Lage wurde das Einsatzstichwort umgehend auf FEUER_GROSS erhöht und Wehralarm für die Feuerwehr Gescher ausgelöst.

Die ersteintreffenden Kräfte leiteten sofort die Brandbekämpfung ein. Mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr wurde insbesondere ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Boxen innerhalb der Halle verhindert.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden das THW Ahaus, die Feuerwehr Stadtlohn, der Messzug Süd sowie die Atemschutzkomponente des Kreises Borken zur Einsatzstelle alarmiert. Das DRK Stadtlohn wurde zur Absicherung der Einsatzkräfte ebenfalls hinzugezogen.

Die Einsatzstelle wurde in insgesamt fünf Einsatzabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt übernahm die direkte Brandbekämpfung in der Halle. Im zweiten Abschnitt wurden die auf das Außengelände verbrachten Abfallreste abgelöscht und verbliebene Glutnester bekämpft. Dieser Abschnitt wurde durch die Feuerwehr Stadtlohn übernommen, die die Einsatzstelle parallel mit einer Drohne aus der Luft überwachte.

Die brennenden Abfallreste wurden mithilfe eines Radladers und eines Umschlagbaggers aus der Halle auf Lkw verladen und anschließend auf das Außengelände transportiert. Dort konnten sie gezielt auseinandergezogen und weiter abgelöscht werden.

Der dritte Einsatzabschnitt stellte die Löschwasserversorgung sicher. Hierzu wurden mehrere Pumpen in Betrieb genommen und zusätzlich das öffentliche Hydrantennetz genutzt.

Der vierte Einsatzabschnitt übernahm die logistische Versorgung der Einsatzstelle. Im fünften Einsatzabschnitt überwachte die Messeinheit fortlaufend die Luft im Umfeld der Einsatzstelle.

Aufgrund der zeitweise starken Rauchentwicklung wurde für den Bereich Gescher-Estern über die Warn-App NINA vor einer möglichen Geruchsbelästigung gewarnt.

Nach rund 8,5 Stunden war der Einsatz für die etwa 70 Einsatzkräfte mit insgesamt 20 Fahrzeugen beendet.

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