Aktuelles aus 2003

Eine Auflistung der Berichte aus dem Jahr 2003


Burnfree

sk. Gescher. Verbrennungen zählen zu den schmerzhaftesten Verletzungen die man erleiden kann. Durch frühzeitige „Erste Hilfe Wundversorgung“ können die Folgen und das emotionale Trauma einer Brandwunde drastisch reduziert werden. Die Freiwillige Feuerwehr Gescher hat als eine der ersten Feuerwehren in Deutschland ein neues, in den USA entwickelt und hergestelltes patentiertes Produkt, welches in der amerikanischen Fachpresse als die derzeit beste Behandlungsmethode einer „Ersten Hilfe“ bei Brandverletzungen gelobt wird im Einsatz. Berechtigterweise trägt das Produkt den Namen „BURNFREE“ Aus medizinischer Sicht wird heute die Kühlung einer Brandverletzung unter fließendem Wasser während einer Dauer von mindestens 15 Minuten empfohlen. Fließendes Wasser ist aber nicht überall schnell verfügbar und hat den Nachteil, dass es meistens nur großflächig oder aus medizinischer Sicht ungenügend angewendet werden kann, sagt Rettungssanitäter Ralf Blommel von der Feuerwehr Gescher. Hierzu zählten die Bereiche Gesicht, Kopf oder Hals. Auch das Risiko einer Unterkühlung durch die Verdunstungskälte sei nicht zu unterschätzen. Zudem sei Wasser häufig erheblich mit Bakterien belastet, was das Risiko einer Sekundärinfektion steigere, fügt Ralf Beuker hinzu. Dieses könne sich unter Umständen noch schwerwiegender als die Verbrennung selbst erweisen. Besonders gefährdet seien Kinder, da sie die Gefahr von Hitze (noch) nicht kennen, erklärt Brandschutzerzieher und Sanitäter Marco Lieneweg. Gerade bei ihnen sei eine schnellstmögliche und anhaltende Kühlung bei Auftreten einer Brandverletzung zur Schadensbegrenzung nötig. Ein kleiner Koffer, groß wie ein Auto-Verbandskasten, beinhaltet die wichtigsten Produkte von BURNFREE. Neben Lotionen und Gels sind weitere steril verpackte Tücher hier zu finden. Der Wunsch der Feuerwehrmänner tendiert dahin, die Produkte nie nutzen zu müssen, doch wenn, sind die Gescheraner für den Ernstfall gerüstet. Zweckmäßigerweise ist der Koffer deshalb auch im Löschgruppenfahrzeug LF 16 untergebracht, welches in der Regel als erstes Fahrzeug zu einem Einsatz ausrückt. Auch auf dem Rettungswagen vom DRK ist diese „Ersthilfe“ zu finden. Die „BURNFREE“ Produkte begegnen einer Verbrennungsverletzung durch Sonne, Feuer, Gas, Dampf, heiße Gegenstände etc. sehr wirksam: sie kühlen, beruhigen, nehmen den Schmerz und legen eine mechanische Barriere gegen Sekundärinfektionen – wirksamer als Wasser oder Kochsalzlösung, weiß R. Blommel. Dieses sei in den USA an der Spezialklinik der University of Utah/Intermountain Burn Center getestet und nachgewiesen worden. In Amerika wird das Produkt, das hier zulande nur wenig bekannt ist, von der US-Army, den Rettungsdiensten, den Feuerwehren und Kliniken eingesetzt. Auch in vielen Privathaushalten in Amerika ist „Burnfree“ zu finden. Foto: Heiko Lölfing, Marco Lieneweg und Ralf Beuker präsentieren „Burnfree“. Die FF Gescher ist eine der wenigen Feuerwehren in Deutschland, die dieses Produkt bei Brandverletzungen einsetzen kann.


08.03.2003 – Spielmannzug und Feuerwehr feiern gemeinsam Karneval

Am 08.03.2003 war es wieder soweit, gemeinsam mit der Feuerwehr feierten wir Karneval. Die festlich geschmückten Übungsräume im Gerätehaus waren ab 19.30 Uhr Austragungsort der Veranstaltung. Der selbst ernannte Elferrat, sprich Festausschuss, zog zusammen mit dem neuen Prinzenpaar, Prinz Martin (Schröer) und Prinzessin Elke (Osterkamp) ein. Der Zeremonienmeister Christoph Krappe kündigte den ersten Höhepunkt an. Die „Torn Angels“ führten ihren Showtanz auf. Die Leiterinnen, Christine Terwey, Steffi Böing und Lisa Hemsing hatten gute Arbeit geleistet, sodass die Kindertanztruppe nicht ohne Zugabe gehen durfte. Helmut Witte (vom Löschzug Alstätte) als Feuerwehrmann und Gregor Mensing als Butterblümchen kamen auch nicht ohne Zugabe aus der Bütt. Schon fast Tradition ist der Auftritt der Showtanztruppe der Stadtgemeinschaft der Karnevalisten Gescher, hierbei durfte der zweite Auftritt nicht fehlen. Im Anschluss bekamen wir hohen Besuch. Auch in diesem Jahr bedankte sich der amtierende Stadtprinz Andy mit seiner Prinzen Garde, Standartentruppe und Abordnung der Bacchusjünger bei uns für die gute Unterstützung am Karnevalswochenende. Nach dem Tanz der Prinzen Garde feierten wir bis in die frühen Morgenstunden. Dank an unserem Stadtprinzen Andy Wies, durch ihm haben wir ein paar Fotos!

Uwe Meyer am 19.03.2003

Jugendfeuerwehr in Hochmoor

sk. Gescher.
Der Gründung einer Jugendgruppe innerhalb des Löschzuges Hochmoor der Freiw. Feuerwehr Gescher steht nichts mehr im Wege. Am Samstag erklärten fünf Jungen im Alter zwischen zwölf und fünfzehn Jahren ihre Begeisterung für die Jugendfeuerwehr.
Bereits seit geraumer Zeit laufen Bestrebungen eine Jugendgruppe in Hochmoor zu gründen. In Absprache mit Stadtbrandinspektor Christian Nolte und Stadtjugendfeuerwehrwart Ralf Beuker entschloß man sich die Jugendgruppe der Jugendfeuerwehr Gescher anzugliedern – eine zufriedenstellende Lösung, wie Löschzugführer Norbert Büsken (Hochmoor) sagt. Vier Jugendwarte aus Hochmoor (Martin Wolfert, Stefan Hölker, Tim Oestrich , Sebastian Kapeller und Udo Mönning) stehen zur Verfügung, so dass die Jungen entsprechend betreut werden können und auch ein Fahrdienst gesichert ist, denn die Dienstnachmittage werden in Gescher abgehalten. „Das schließt natürlich nicht aus, dass wir den einen oder anderen Nachmittag nicht auch in Hochmoor verbringen“, erklärt Beuker.
Am 17. Mai werden die fünf Jungen erstmalig ihren „Dienst antreten“. Dieser wird wohl darin bestehen, dass sie in der Kleiderkammer ausgestattet werden. Allein die persönliche Ausrüstung schlägt mit rund 300 Euro zu Buche. Sodann werden sich die Jugendlichen alle 14 Tage treffen. „Der Ein- und Austritt ist freiwillig – alles andere ist Dienst und somit Pflicht“ erklärt Norbert Büsken die Regeln. Bei den Dienstnachmittagen soll vor allem der Teamgeist gestärkt werden. Idealismus und Interesse für die Feuerwehr sei Grundvoraussetzung. Der Jugendfeuerwehr geht es vor allem darum, den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten. Natürlich hat die Feuerwehrtechnik einen hohen Stellenwert. Doch die „jugendpflegerischen Maßnahmen“ müssen laut Gesetz mehr als 50 Prozent des Dienstes ausmachen.
Bei einem Rundgang durch`s Gerätehaus erhielten die angehenden Jugendfeuerwehrmänner einen kleinen Einblick in das Feuerwehrgeschehen.
Offiziell vorgestellt wird die Jugendgruppe des LZ-Hochmoor der Öffentlichkeit am 21. September wenn der Löschzug sein 40-jähriges Bestehen feiert.
Gemeinsam mit Löschzugführer Norbert Büsken (2.v.l.), Stadtjugendfeuerwehrwart Ralf Beuker (l) und den Hochmooraner Jugendwarten Martin Wolfert, Stefan Hölker, Tim Oestrich , Sebastian Kapeller und Udo Mönning stellten sich die fünf angehenden Jugendfeuerwehrmänner der Kamera.

fjschule am 25.05.2005

Der Spielmannszug feiert

sk. Gescher. Der Spielmannszug der Freiw. Feuerwehr feierte Geburtstag – und die ganze Stadt feierte mit. Als treuen Begleiter bei allen öffentlichen Veranstaltungen bezeichnete Bürgermeister den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Eine riesige Gratulantenschar feierte gemeinsam mit den Spielleuten das 75-jährige Bestehen des Vereins.\r\nZahlreiche befreundete Musikvereine sowie die Schützenvereine als auch die Stadtkarnevalisten nebst Prinz Andy marschierten in einem Sternmarsch auf den Rathausplatz, wo sie vom Vorsitzenden Andreas Rudde begrüßt wurden. Petrus hatte ein einsehen und ließ zu diesem Jubiläum die Sonne strahlen. „So kann der Stadtprinz seine Garde auch einmal bei sommerlichen Temperaturen ausführen!“, meinte Feuerwehrchef Chr. Nolte. Höhepunkt auf dem Rathausplatz war das gemeinsame Spiel der angetretenen Spielmanns- und Musikzüge. Der Applaus der Zuschauer forderte eine spontane Zugabe unter dem Dirigat von Andrea Meyer In einem Festumzug ging es durch Geschers „gute Stube“ zum Schulzentrum. Hier sollte der offizielle Geburtstag gefeiert werden. Allen Grund an diesem Jubiläum teilzunehmen hatten drei Mitglieder des Spielmannzuges. Sie wurden in einer Kutsche gefahren. Josef Schlüter, der viele Jahre den Tambourstab führte konnte auf 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. A. Rudde bedachte ihn mit einer Urkunde als auch der Ehrennadel des Vereins. Gleiches widerfuhr Johannes Gemsa (40 Jahre) und Ewald Pollmann (25 Jahre) Unter dem Applaus der zahlreichen Gäste steckte Rudde ihnen die Ehrennadel ans Revers. Leider konnten Bernhard Rothering und Heinz Gemsa aus gesundheitl. Gründen hieran nicht teilnehmen Kurz ließ Rudde die vergangenen 75 Jahre Revue passieren. Eine Rolle spielte dabei die stetige Suche nach einem geeigneten Probenraum. Stadtbrandinspektor Chr. Nolte wußte mit Witz und Esprit der Jubiläumsfeier seine Note aufzudrücken. „Einige Politiker sind ja hier und deshalb wird der Spielmannszug gleich das Lied „Die Karawane zieht weiter…“ spielen. Schließlich ist es die Feuerwehr, die dem SpZg zurzeit „Asyl“ im Gerätehaus gewährt. Als Institution, die in Gescher nicht wegzudenken sei, bezeichnete Bürgermeister den Spielmannszug. Er erinnerte an die Erfolge, die die Musiker erzielt haben, die aber nur durch „Freude an der Musik, an der Motivation und der geselligen Gemeinschaft“ zu erzielen seien. Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde übermittelte die Grüße des Kreises Borken, des Kreisfeuerwehrverbandes als auch die der Bezirksregierung. „Ihr seid alt geworden aber dennoch jung geblieben!“ rief er dem Spielmannszug zu. Ausdrücklich lobte er das Engagement des Gescherer Spielmannzuges, wenn es darum ginge bei Jubiläen, Umzügen oder Ehrungen innerhalb des Kreisfeuerwehrverbandes dabei zu sein. Derweil gab es vor dem Konzertsaal Volksfeststimmung. Mit Hüpfburg, Rundfahrten im Feuerwehrauto und vielem mehr gab es nur Kurzweil. Am Abend gab es bei Disco-Klängen eine Geburtstagsfete nach Maß. Noch in der Nacht übernahm die Feuerwehr die Umbauarbeiten des Saales, sollte doch am Sonntagmorgen das 15. Landeswertungsspiel der musiktreibenden Züge der Feuerwehren im Landesfeuerwehr-Verband NRW stattfinden.

Rathausplatz vermochte die zahlreichen Musiker und Gäste kaum fassen. Höhepunkt des Stermarsches war das gemeinsame Spiel der mehr als zehn Musik und Spielmannszüge.

Vorsitzender Andreas Rudde begrüßte neben den Musikern Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde sowie die Vertreter der Fraktionen und eine Gruppe von Haus Hall. „Bei euch spielen wir immer wieder gerne“ sagte er den Bewohnern von Haus Hall.

In der Kutsche: Jos. Schlüter, Hans Gemsa, Ewald Pollmann u. die verletzte Kathrin Winking

Drei Jubilare wurden ausgezeichnet v.l: (Schlüter, Gemsa,Pollmann, Rudde)

Als Gastgeber musizierte der Spielmannszug als erster im Konzertsaal, bevor die Gäste ihr Können zeigten.

Die Feuerwehr gratulierte ihrem Spielmannszug mit einer Ehrenurkunde. V.l. R. Beuker, M. Schroer, N. Büger, W. Klennert, N. Büsken, Andrea Meyer, Andr. Rudde, Chr. Nolte.

fjschule am 25.05.2005


 

SPZ Jubiläum – Die Wertung

sk. Gescher. Um Punkte und Pokale ging es beim 15. Landeswertungsspiel der musiktreibenenden Züge im Landes-Feuerehr-Verband, das in der Glockengießerstadt Gescher ausgetragen wurde. Zwölf Züge mit fast 400 Musikern beteiligten sich hieran. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Gescher konnte in der Mittelstufe, ebenso wie die anderen in dieser Klasse angetretenen Züge, die Wertung „Guter Erfolg“ einheimsen. Die Glockengießerstadt Gescher war das Ziel für mehrere hundert Feuerwehrmusiker aus ganz NRW, galt es doch das 15. Landeswertungsspiel zu bestreiten. Bereits seit Monaten hatten sich zwölf musiktreibene Züge der Feuerwehren auf dieses Ereignis vorbereitet. Zwei Bühnenstücke mussten von jedem Zug zu Gehör gebracht werden. Für die Wertungsrichter Hans Hübers (Alsfeld) Werner Hoffmann (Mönchengladbach) und Thomas Voigt (Wuppertal) sicherlich kein leichtes Unterfangen. Bewusst hatte der Landesfeuerwehrverband Berufsmusiker in die Jury berufen. „Wir wollen uns ja schließlich nicht selbst bewerten“ erklärte Landesstabführer Werner Ketzer. Ein besonderes Augenmerk legten die Richter dabei auf die Intonation, die Rhythmik und das Zusammenspiel sowie die technische Ausführung. Besonders entscheidend war dbaei aber auch der Gesamteindruck, den jeder Zug, egal ob spielmanns- oder Musikzug hinterließ. In die Wertung einbezogen war auch das Straßenspiel; die Marschwertung. Die besondere Schwierigkeit liegt hier natürlich im gleichzeitigen musizieren und marschieren. Recht zahlreich war die Bevölkerung zum Schulzentrum gekommen, um dieses Schauspiel zu erleben. Besonders bei der Marschwertung gab es immer wieder spontanen Applaus. Besondere Augenweide bot der Musikzug Luchem, der in historischen Uniformen antrat. Gespannt wie ein Flitzebogen waren die vor der Bühne aufmarschierten Musiker als es zur Siegerehrung kam. Hierzu war hochkarätiges Personal erschienen. So der Landesstabführer Werner Ketzer, 2. Vors. Des Landesfeuerwehrverbandes Ralf Fischer, Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde, Hedwig Keppelhoff-Wiechert (MdE), Elke Wülfing (MdB), Landrat Gerh. Wiesmann sowie last not least Stadtbrandinspektor Christian Nolte.\r\nFischer bezeichnete die Musikzüge der Feuerwehren als „Aushängeschild für NRW“. Eine besondere Bedeutung maß Wiesmann den Musiktreibenden Zügen besonders in der ländl. Gegend wie dem westl. Münsterland zu. Sie seien Kultur- und Sympathieträger. Besonders hob er die engagierte Jugendarbeit hervor. „Es war auf ganzer Ebene ein herrlicher Tag hier in Gescher sagte W. Ketzer. Schließlich ließ schließlich „die Katze aus dem Sack“. In der Mittelstufe waren angetreten: der SpZg Burbach-Wahlbach, der SpZG Gescher, der Musikzug Luchem, der SpZg Ostenfelde, die Stadt u. Feuerwehrkapelle Sendenhorst. Alle erhielten das Prädikat „Guter Erfolg“; Das Tambourcorps Soest-Mitte stach ein wenig hervor und erhilet die Wertung „Sehr guter Erfolg“. In der Oberstufe sahnte der Musikzug Radevormwald abermals gehörig ab. Und wurde mit „hervorragendem Erfolg“ bewertet. Der Musikzug Ahus-Ottenstein als auch das Perkussionsensemble Ottenstein erhielten das Prädikat „Sehr guter Erfolg“ ebenso wie die Stadt- u. Feuerwehrkapelle Ennepetal als auch der SpZg Neuenkirchen. Sie alle wurden mit einem Goldpokal belohnt.Der SpZg Stolberg erhielt die Note „Guter Erfolg“ und errang hiermit den Silberpokal. Mit diesen Ehrungen noch nicht genug. Für die beste Bühnenwertung „Musikzüge“ in der Oberstufe wurde der MskZg Radevormwald belohnt; bei den SpZg war dies der Spielmannszug Neuenkirchen.In der Mittelstufe erlangten der Musikzug Luchem und das Tambourcorps Soest-Mitte diese Ehrung. Für die beste Straßenwertung erhielt ebenfalls der MskZg Radevormwald den Dr. Klaus-Schneider-Pokal, ebenso wie den Wolfgang-Schürmann-Wanderpokal (für bestes Gesamtergebnis) nach dreimaligem erringen jetzt in Radevormwald bleiben darf. Der Jubel bei den Musikern aus dem sauerland war nicht zu überhören als Thomas Klöckner die Pokale in empfang nahm. Er hatte eine schwere Last zu tragen.Für die Bevölkerung in Gescher kam an diesem Wochenende Volksfeststimmung auf. Hatte der Spielmannszug der Freiw. Feuerwehr am Samstag das 75-jährige Bestehen gefeiert, so war das Landeswertungsspiel der Höhepunkt an diesem Wochenende. Mit spiel und Spaß wurden die kleinen Gäste verwöhnt, so dass es auch den Eltern gefiel einige vergnügte Stunden bei der Feuerwehr zu verbringen. Voll und ganz zufrieden zeigte sich Andreas Rudde, Vorsitzender des SpZg. Dank sprach er den vielen Mitstreitern aus, die sich engagiert eingebracht hätten. „Ohne die Mithilfe der Löschzüge Gescher und Hochmoor sowie der Jugendfeuerwehr hätten wir dieses Großereignis nicht bewältigen können“, sagte er. Zufrieden äußerte sich auch Tambourmajorin Andrea Meyer, die mit abschneiden ihres Spielmannszuges befriedigt ist. „Unsere intensive Probenarbeit hat sich ausgezahlt!“. Ein besonderes Lob zollte sie Petrus, der pünktlich zu Beginn des Jubiläumswochenendes die Sonne strahlen ließ – und nicht nur diese strahlte.
sparky am 07.05.2005


Ehrennadel in Silber


Sk. Gronau / Gescher. Ein eher ungewöhnlicher Gast war während des Leistungsnachweises der Jugendfeuerhweren in Gronau anzutreffen: Thomas Schnell vom Landesjugendfeuerwehrverband; ungewöhnlich aber auch sein Auftrag. Es galt einen verdienten Feuerwehrmann zu ehren. Heinz Feldkamp von der Freiwilligen Feuerwehr Gescher setzt sich seit Bestehen des Kreisjugendfeuerwehrverbandes Borken für die Jugendarbeit ein. So ist er u.a. bei jedem Leistungsnachweis als Schiedsrichter anzutreffen. Mit der Ehrennadel in Silber des Landesjugendfeuerwehrverbandes wurde sein Engagement belohnt. Sichtlich gerührt nahm Feldkamp die Ehrung entgegen, als Th. Schnell ihm die Nadel anheftete und die entsprechende Urkunde vor mehreren hundert Gästen verlas.

 


Neues Feuerwehrfahrzeug


sk. Gescher.
In Dienst gestellt wurde am Donnerstagabend ein neues Feuerwehrfahrzeug. Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen-Logistik – ein Pritschenwagen mit Hebebühne und doppelter Mannschaftskabine. Pfarrer Diepenbrock und Laienprediger Hartmut Krause nahmen in einer ökumenischen Feier die Einsegnung des Fahrzeuges im Beisein der gesamten Feuerwehr vor. F.-J. Bönning übergab den Schlüssel an Bürgermeister Theßeling, der ihn an Stadtbrandinspektor weiterreichte. „Ihr wisst ja, das hat etwas mit Arbeit zu tun, und deshalb reich ich ihn sofort weiter an die Löschzugführer Norbert Büger, Martin Schroer und Gerätewart Martin Osterkamp. Ein logistisches Problem gab es für die Feuerwehr immer wieder, wenn es zu speziellen Einsätzen, wie z.B. einem Öleinsatz, kam. Mit dem Gw-Logistik sei ein funktionelles Fahrzeug als Ergänzung zu den großen Spezialfahrzeugen in den Fahrzeugpark eingereiht worden. Bei diesem Feuerwehrfahrzeug handelt es sich um einen Ford-Transit. Der Turbo-Dieselmotor leistet 92 kw, wie F.-J. Bönning von der Fa. Bönning u. Heisterkamp erklärt. In Zusammenarbeit mit weiteren Werkstätten, so wurde ein Zwischenrahmen zur Stabilisierung eingezogen und die Hebebühne bei der Fa. Westirck in Ramsdorf eingebaut worden. Die Fa. Kohler in Ahaus ´habe sämtliche elektr. Arbeiten ausgeführt: Einbau der Funkgeräte, der Blaulichter, der Ladestationen für Lampen etc..
Bürgermeister Heiner Theßeling lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rathaus resp. Berth. Entrup als Produktverantwortlichen für öffentl. Ordnung und Sicherheit. Die Feuerwehr als solche bezeichnete er als „Eckpfeiler in Sachen Sicherheit“. So sei es auch Rat und Verwaltung nicht besonders schwer gefallen, dem Kauf zuzustimmen. Die Ehrenabteilung hatte das neue Fahrzeug mit einem grünen Kranz geschmückt bevor es von Pfarrer Udo Diepenbrock und Laienprediger Hartmut Krause gesegnet wurde. Nachdem Diepenbrock das Fahrzeug mit Weihwasser besprengt hatte, tat er mit den Wehrmännern desgleichen. „Das tut Ihnen bestimmt auch gut!“ Beide schlossen sich den Wünschen des Bürgermeisters an, dass alle, die mit dem Fahrzeug unterwegs seien, auch gesund wieder nachhause kommen mögen.


Der Gw-Logistik ist als Ergänzung zu den herkömmlichen Spezialfahrzeugen zu sehen. Priorität bei der Beschaffung hatte die schnelle Beförderung speziellen Gerätes und der Mannschaft. Seit einigen Jahren schon wird spezielles Gerät z.B. für einen Ölunfall in Rollcontainern bei der Feuerwehr gelagert. Schwierig wurde es, diese zur Einsatzstelle zu transportieren. Mit dem Pritschenwagen und der Bühne stellt dies ab sofort kein Problem mehr dar. Ein Höchstmaß an Sicherheit galt den im Einsatz befindlichen Wehrmännern. So ist das Fahrzeug nicht nur mit einem Blaulicht ausgestattet. Am Heck des tageslichtleuchtendroten Fahrzeuges befindet sich ein zusätzliches Blaulicht sowie zwei weitere Blitzleuchten. Nolte geht davon aus, dass besonders dieses Fahrzeug viele Einsätze fahren wird und sich die Anschaffung gelohnt habe.


Versammlung


sk. Gescher. Rückblick und Vorschau hielt die Freiwillige Feuerwehr bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitag. Ehrungen und Beförderungen rundeten das Programm ab; so wurde Markus Terwey nach Absolvierung des entsprechenden Lehrgangs zum Brandinspektor ernannt. In Kürze wird die Feuerwehr ein weiteres Löschgruppenfahrzeug ihr eigen nennen können.
Sämtliche Züge der Feuerwehr, angefangen bei der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr, der Ehrenabteilung, dem Spielmannszug und dem Löschzug Hochmoor konnte Stadtbrandinspektor Christian Nolte begrüßen. Zudem waren die Vertreter einiger Fraktionen vertreten. Bürgermeister H. Theßeling und Kreisbrandmeister ließen sich diese Versammlung nicht entgehen. Seit einigen Jahren begeht die Feuerwehr am „Tag der Einheit“ ihre Versammlung. Die Feuerwehr bezeichnete Nolte als „starkes Team, auf das man bauen kann“. Besonderes Lob zollte er der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Zügen und der Verwaltung.
Ganz im Zeichen einiger Großveranstaltungen stand das Jahr 2003, erläuterte Nolte. So das 75-jährige Bestehen des Spielmannszuges im Mai und das 40-jährige Jubiläum des Löschzuges Hochmoor im September. Beide Züge, resp. der Spielmannszug hätten sich überregional sehr gut präsentiert.

Eine kleine Statistik gab Löschzugführer Norbert Büger ab. Noch nie sind so viel Einsätze gefahren worden wie im Berichtszeitraum. Bei den 115 Einsätzen gab es 46 mal Feueralarm und 39 Hilfeleistungen zu erbringen. Die Brandschutzerzieher Marco Lieneweg, Uwe Luters und Stefan Theßeling schulten elf Kindergartengruppen, bzw. Schulklassen. Erfreulich die Übungsbeteiligung: sie liegt bei mehr als achtzig Prozent. Norbert Büsken vom Löschzug Hochmoor verzeichnete 21 Einsätze davon 12 Brandeinsätze. Die Jugendfeuerwehr zählt zurzeit 34 Mitglieder. Als begrüßenswert bezeichnete Stadtjugendfeuerwehrwart die Gründung einer Jugendgruppe in Hochmoor im vergangenen Monat.

„Lob ist gut – Taten sind besser“ rief Bürgermeister Theßeling den Kameraden zu. Er bezeichnete die Wehrmänner als Vorbilder des Ehrenamtes. Er versprach auch in Zukunft die notwendigen Anschaffungen zu unterstützen. Er sprach den Männern Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement für die Bürger der Glockengießerstadt aus.

Kreisbrandmeister Heinz Tenspolde bestätigte den Gescheranern ein „faires und gegenseitiges Miteinander“. Er führte einige Aufgaben an, die noch umgesetzt werden müssen. Insbesondere bemängelt er, dass auf Kreisebene altersbedingt die Führungskräfte „ausgingen“. „Ihr seid alle gefordert. Der Bürger erwartet von uns professionelle Hilfe“. Dabei würde die Arbeit der Feuerwehr, als selbstverständlich angesehen. „Es ist in der Bevölkerung scheinbar kaum bekannt, dass die Mitglieder der Feuerwehren freiwillig und unentgeltlich eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinde übernehmen. Dank sprach er der Stadt Gescher aus, die trotz knapper Kassen immer wieder in den Feuerschutz investiert.\r\n

Nach 37 Dienstjahren verlässt ein „Aktivposten“ das Schiff. Oberbrandmeister Heinz Feldkamp hat die Altersgrenze erreicht und muß den aktiven Dienst quittieren. Der bronzene Ehrenteller und ein holzgeschnitzter Florian sollen ihm den Abschied erleichtern.

Nach dem erfolgreichen Besuch des entsprechenden Lehrgangs am Institut der Feuerwehren, konnte Nolte Markus Terwey (als Lehrgangsbester) zum Brandinspektor befördern. Nicht ganz so hoch klettert Michael Beuker die Karriereleiter empor: er wurde zum Oberbrandmeister befördert. Gratulationen der Kameraden schlossen sich an. Einen Blick in die Zukunft wagte Nolte. Er denkt an einen hauptamtlichen Gerätewart. Die Aufgaben und gesetzl. Vorschriften häufen sich, so dass die Arbeiten kaum noch ehrenamtlich machbar seien.

In Aussicht sind neue Löschfahrzeuge. Bereits in diesem Monat wird ein Löschgruppenfahrzeug LF-16/12 in Dienst gestellt. Der Löschzug Hochmoor wird aller Voraussicht im kommenden Jahr ein neues LF-8/6 bekommen.

 


Neues LF

Gescher. So aussergewöhnlich wie das neue LF 16/12 selbst, so war auch die offizielle Einweihung am 31.10.03 im Gescheraner Feuerwehr-Gerätehaus. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter aller im Rat vertretenen Fraktionen sowie die Wehrführer aus den Nachbarstädten sowie aus allen Orten des Kreises Borken mußten ihre Geduld zügeln. Dann wurde es spannend: Musik erklang, die Lichter in den Hallen gingen aus, Nebel wabberte, Blaulicht blizte und – der Vorhang fiel. Spotstrahler setzten das neue LF ins rechte (Rampen-) Licht. Kein Fahrzeug von der Stange, wie Berthold Entrup erläuterte; es sei speziell auf die Erfordernisse der Gescheraner Wehr nabgestellt worden. Enorme Vorarbeiten seitens der Feuerwehr und der Verwaltung haben das Fahrzeug auf Mercedes-Benz-Fahrgestell seien erforderlich gewesen. Schließlich hat die Fa. Ziegler in Giengen den zuschlag für das 300.000 € teure Fahrzeug erhalten. Die Zusammenarbeit der beteiligten Firmen Mercedes, Ziegler, Brink und HPC sei hervorragend gewesen, hieß es.


Pfarrer Udo Diepenbrock und Laienprediger Hartmut Krause segneten das mit einem grünen Kranz geschmückte Fahrzeug ein und erbaten auch den schutz Gottes für die Feuerwehrmänenr bei ihren Einsätzen. Der Weg von der Bedarfsmeldung bis hin zur Überführung des LF 16 habe drei jahre in Anspruch genommen, erläuterte Beigeordnete Sabine Kucharz. Der finazielle Kraftakt möge die Anerkennung und Wertschätzung für die Feuerwehrarbeit sein. Kreisbrandmeister H. Tenspolde erinnerte daran, daß das Fahrzeug nicht für die Feuerwehr, sondern für Geschers Bevölkerung beschafft worden sei. Tenspolde verwies auf die zusätzlichen Aufgaben die auf die Gescheraner Feuerwehr zukommt, wenn die A 31 erst durchgängig befahrbar ist. Schon jetzt zählen Einsätze auf der Autobahn zum Alltagsgeschäft.


Nach der Schlüsselübergabe nahmen die vielen Gäste das Fahrzeug in Augenschein. Für die Gescheraner Wehrmänner heißt es jetzt, sich intensivmit der Technik des neuen LF 16/12 vertraut zu machen. Speziell ist das Fahrzeug für Hilfeleistungs- und Brandeinsätze ausgestattet.

sparky am 07.05.2005


Im Kampf gegen die Zeit

sk. Gescher. Daß das eine Übung ist, habe ich erst im späteren Verlauf gemerkt“, so ein Feuerwehrmann aus Hochmoor. Realitätsnah gestaltete sich die diesjährige Herbstübung die am Freitagabend bei der Fa. Heimtex in Hochmoor abgehalten wurde. Rund 150 Helfer wurden in die Übung eingebunden. Stadtbrandinspektor Christian Nolte hatte die Übung selbst vor den Löschzugführern geheim halten können.\r\n„Achtung! Es ist ein technischer Defekt aufgetreten. Bitte verlassen Sie sofort unsere Geschäftsräume!“ eine Durchsage, die sich an die Kunden der Fa. Heimtex richtete. Sie wurden ebenso wie die Wehrmänner von der Übung überrascht. Das Chaos war perfekt. Drei Busfahrer versuchten noch schnell das Gelände zu verlassen als auch schon die ersten Martinshörner zu hören waren. Angenommen wurde, dass bei Schweißarbeiten ein Feuer ausbrach. Bei den gelagerten Textilien fand dieses reichlich Nahrung, so dass das Geschäftsgebäude innerhalb kürzester Zeit in voller Ausdehnung brannte. Um 18.03 ließ Nolte die Funkmeldeempfänger auslösen. Bereits nach sechs Minuten waren die ersten Helfer vor Ort. Nach der ersten Erkundung durch Löschzugführer Norbert Büsken, (ihm wurde sehr schnell klar, dass die mittels Nebelmaschinen erzeugte Realitätsnähe dem Übungszweck diente,) galt seine Hauptaufgabe der Menschrettung. Rund zwanzig Personen sollten sich noch im Gebäude aufhalten. Jetzt galt es schnell jedoch besonnen zu handeln. Unter umluftunabhängigem Atemschutz schickte er mehrere Trupps zur Menschrettung in das Gebäude. Hier wartete eine neue „Überraschung“ auf die Helfer. Verletzte irrten durch die Räume, stöhnten, riefen laut um Hilfe. Ein Szenario wie es kein Feuerwehrmann erleben möchte. Gemimt wurde die „Verletzten“ durch Mitarbeiter des DRK. Erschwert wurde ihre Aufgabe dadurch dass die Räume mittels Nebelmaschine „verraucht“ waren.
Büsken wurde schnell klar, dass weitere Hilfe benötigt würde. So ließ er durch die Leitstelle den Löschzug Gescher-Stadt sowie das DRK alarmieren.
Der Löschzug Gescher wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt. In der einbrechenden Dunkelheit fand man keinen Freund. So musste gleichzeitig das „Feuer bekämpft“ als auch Flutlichtstrahler aufgebaut werden. Kommandos wurden gerufen, Aggregate und Pumpen angelassen, Schläuche ausgerollt … Das Löschwasser wurde zunächst den mitgeführten Tanks entnommen, später Hydranten und einem Löschteich.
Die DRK-Sanitätseinheiten Isselburg, Ahaus und Gronau wurden nach Hochmoor beordert. Unter der Leitung von Organisationsleiter Torsten Niewenhuis wurde zunächst eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Die Notärzte Carsten Walter und Lutz Kapkalla mussten sich einer schweren Aufgabe stellen, mussten doch innerhalb kürzester Zeit „über-„lebenswichtige Entscheidungen getroffen werden. Als aufmerksame Beobachter hatten sich Berthold Entrup als auch Sabine Kucharz eingefunden.
Als „Kampf gegen die Zeit“ bezeichnete stellvertr. Kreisbrandmeister Josef Terbeck (Ahaus) das Szenario. Jeder habe seinen Part erfüllt. Dank sprach er als auch Nolte und Büsken dem Geschäftsführer der Fa. Heimtex Mathias Hemmer dafür aus, dass die Übung auf dessen Gelände stattfinden konnte. DRK-Kreisvorsitzende Walburga Schmitz (Vreden) bezeichnete die Zusammenarbeit DRK/Feuerwehr als „Klasse“. Deutlich habe diese Übung jedoch gezeigt, dass im Bereich Alarmierung und Kommunikation einiges im Argen läge. Hier müssen noch erhebliche finanzielle Anstrengungen unternommen werden, hieß es. Dennoch waren die beteiligten Organisationen mit dem Ablauf zufrieden. Es war nur eine Beschwerde zu hören und die kam von einer Kundin: „Meine Einkaufsfreude konnte heute nicht gestillt werden“.

fjschule am 18.11.2003

Generalversammunug

sk. Gescher.
Elke Heisterkamp, so heißt die erste Feuerwehrfrau bei der Freiw. Feuerwehr Gescher. Nachdem sie ihr Probejahr erfolgreich absolviert hat, wurde sie während der Generalversammlung zur Feuerwehrfrau befördert. Aus der Jugendfeuerwehr wurden sechs Mitglieder aufgenommen. Somit zählt der Löschzug Gescher-Stadt 64 aktive Mitglieder.

In Vertretung des erkrankten Stadtbrandinspektors Nolte sprach Löschzugführer Norbert Büger den Kameraden Dank für die geleistete Arbeit aus. Dazu zählten nicht nur die Einsätze, sondern vor allem die Übungen und Lehrgänge. Sein besonderer Gruß galt der Alters-Ehrenabteilung. Der rege Besuch bei den Übungen und Veranstaltung zeige, dass sich die ehemaligen aktiven Wehrmänner bei der Feuerwehr sehr wohl fühlen, so Büger.
Dass die Feuerwehr nicht ohne Fördermitglieder auskommt wurde beim Kassenbericht deutlich, den Andreas Osterkamp vorlegte. So wurden im vergangenen Jahr enorme Investitionen getätigt. Dazu zählt vor allem die Anschaffung von Allwetterjacken für die Jugendfeuerwehr, die Ausbildung von Sanitätern, die Brandschutzerziehung oder aber die Warnlackierung an den Fahrzeugen. Mit dem Jahresbeitrag von 24 € pro Feuerwehrmann komme man nicht weit, so Osterkamp. Überlegt werden solle, weitere Fördermitglieder zu gewinnen. Revue passieren ließ F.-J. Schulenkorf das vergangene Jahr. Zahlreiche Ereignisse und Einsätze wurden in Erinnerung gerufen.
Mit dem Erreichen des Mindestalters konnte Norbert Büger sechs junge Leute aus der Jugendfeuerwehr als Feuerwehrmann-Anwärter in die aktive Wehr aufnehmen. Mit Annabell Pollmann, Tobias Markoviak, Marcel Assing, Simon Elsing, Phillip Vögeding und Jochen Gescher steigt die Zahl der aktiven Wehrmänner auf 64. Ihr Probejahr erfolgreich absolviert haben Elke Heisterkamp und Jan-Phillip Schnieder. Sie ávancierten zu Feuerwehrmännern.
Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Markus Inhestern und Dr. Thomas Alkemper befördert. Mit Erfolg hatte Alexander Weever den entsprechenden Lehrgang am Institut der Feuerwehren NRW (IdF) in Münster besucht. Büger überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Brandmeister. „Ich spreche die Beförderungen in der Hoffnung aus, dass ihr auch weiterhin eure ganze Kraft in die Feuerwehr steckt“ rief er seinen Kameraden zu. Ebenfalls am IdF absolvierte Marko Bricke einen Atemschutzgerätewart-Lehrgang. Er wird sich ab sofort um sämtliche Atemschutzgeräte bei der Feuerwehr Gescher kümmern.


Dass regelmäßige Übungen den Erfolg bei Einsätzen voraussetzen machte Büger deutlich. Die 23 angesetzten Übungen waren von Werner Dempzien, Hendrik Feldkamp u. Andreas Fedder besucht worden, die mit einem Präsent für ihr Engagement belohnt wurden. Fast eine 100 %ige Übungsbeteiligung wurde D. Benson, E. Heisterkamp, N. Büger, G. Fedder, M. Inhestern, R. Stomp, H. Lieneweg, M. Schepers und M. Sommer bescheinigt.
Vorgeschlagen wurde, noch in diesem Jahr einen „Tag der offenen Tür“ bei der Feuerwehr zu veranstalten um der Bevölkerung einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Retter zu geben. Als Termin ist der 27. Juni 2004 vorgesehen.
Galt es noch den Festausschuß zu wählen. Dr. Thomas Alkemper und Reinhard Lölfing werden mit Th. Hisker und Uwe Meyer in diesem Jahr die anstehenden Kameradschaftstreffen organisieren.
Eine besondere Beförderung sprach Büger aus: In der Vergangenheit wurde festgestellt, dass das Ghs oftmals nicht gerade besenrein verlassen würde, auch gäbe es hin und wieder kleinere Reparaturen. In Anlehnung an die Fernsehsendung „Hausmeister Krause“ überreichte Büger dem Kameraden Torsten Bentfeld einen grauen Kittel und einen dazu passenden Hut. Wir dürfen alle gespannt sein, wie ernst Torsten seine neue Aufgabe nimmt.


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