Nolte spricht Dank an alle Helfer aus

sk. Gescher. Das große Aufräumen nach der Flutwelle hat in den Nachbarstädten lange begonnen. Gescher ist bei dem Hochwasser noch glimpflich davongekommen. Nur wenige Keller mussten von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Anders in den Städten Ahaus und Gronau. Hier standen die Gescheraner Wehrmännern ihren Kollegen mit Fahrzeugen, Pumpen und natürlich der Muskelkraft zur Seite.

Neben der Hilfestellung bei den Pumpeinsätzen waren die Gescheraner Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und DRK im Gerätehaus gefordert. Wie berichtet, hatte der Krisenstab am Gescheraner Gerätehaus einen so genannten Bereitstellungsplatz eingerichtet. Sämtliche Helfer aus dem Kreis sowie aus den Regierungsbezirken Düsseldorf und Arnsberg wurden von hier koordiniert. „Mehr als 3200 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten allein die Wehrmänner“ zieht Stadtbrandinspektor Christian Nolte Bilanz. Großes Lob zollt er aber auch dem DRK-Ortsverein sowie den beteiligten Behörden, dem Ordnungs- und Sportamt. So sei es unkompliziert gewesen, die Dreifach-Sporthalle binnen kürzester Frist in ein Notquartier mit 170 Betten umzufunktionieren. „Da packte selbst Herr Inkmann vom Sportamt mit an und baute die Betten auf“, erzählt Nolte. Dank sprach Nolte aber auch den vielen Helfern aus, die im Verborgenen Unterstützung geleistet hätten um z.B. die vielen Einsatzkräfte zu verpflegen (Bäckerei Dirk Schütte und Stadtbäcker Hubert Schütte, Hotel Grimmelt, Nah und Gut Eismann, Edeka Vogt, Getränke Wittich u.v.m.). Völlig unproblematisch sei es auch gewesen, das Gelände der Fa. HDE als Bereitstellungsplatz für die unzähligen Einsatzfahrzeuge zu gewinnen.

Allen Beteiligten gebührt großer Dank und zeigt, dass Hilfe in jeglicher Form in Gescher gut funktioniert!“, so Nolte.

Umfunktioniert wurde während des Hochwassers der Schulungsraum in eine provisorische Leitstelle. Von hier aus wurden die Einsätze der Feuerwehren koordiniert.

(Alex Weever, Markus Terwey und Mark Krumbiegel)

Hunderte von Lunchpaketen mussten kurzfristig gepackt und verteilt werden. Die Hilfskräfte kooperierten mit den Gescheraner Geschäftsleuten. „Ohne deren Unterstützung wäre ein solches Unterfangen nicht möglich gewesen!“

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