Vorsicht beim Abbrennen der Osterfeuer –


Kreis Borken.

Am Abend des Ostersonntag, 24. April, werden auch im Kreis Borken wieder zahlreiche Osterfeuer lodern. Aufgrund der aktuellen Trockenheit ruft der Kreis Borken zu besonderer Vorsicht auf. „Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Sonntag im Kreis Borken eine hohe Waldbandgefahr, das ist die zweithöchste Gefährdungsstufe“, erklärt Kreisbrandmeister Johannes Thesing. Deshalb sollten Mindestabstände zu Wäldern, Hecken und Baumgruppen genauso eingehalten werden wie zu Straßen und Wohngebieten. Jedes Osterfeuer muss beim örtlichen Ordnungsamt angezeigt werden. So lassen sich auch Fehleinsätze der Feuerwehr vermeiden.

Laut Landesforstgesetz gilt zu Wäldern ein Abstand von mindestens 100 Metern. Johannes Thesing rät diese Distanz nach Möglichkeit auf 150 Meter auszudehnen und die Windrichtung zu beachten. Die Gefahr von Wald- oder Flächenbränden lasse sich zudem reduzieren, indem die Umgebung des Feuers gewässert werde. Auch zum Löschen sollte Wasser bereit stehen. Funkenflug lässt sich reduzieren, indem die Feuer möglichst klein gehalten werden. „Dass das Feuer von einer verantwortlichen Person solange beaufsichtigt werden muss bis Feuer und Glut komplett erloschen sind, ist selbstverständlich“, betont Thesing.

Es dürfen nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz verbrannt werden. Das Brennmaterial sollt kurz vor dem Anzünden noch einmal umgeschichtet werden, damit Tiere, die sich möglicherweise in dem Holzstapel eingenistet haben, nicht gefährdet werden.

Quelle: Pressekontakt: Kreis Borken, Andrea Hertleif

Siehe Auch Waldbrand-Gefahrenindex und Grasland – Feuerindex

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